3. November 2013

Am 6. Februar 2003 wurde bei einer Konferenz des Inter African Committee der „International Day of Zero Tolerance to FGM“ ausgerufen. Die Deklaration ist ein Ergebnis des Tabubruchs, des Öffentlich -Machens des Unfassbaren, die Frucht der aufopfernden Arbeit vieler afrikanischen Frauen- und Menschenrechts-Organisationen. Der 6. Februar ist ein Gedenktag, an dem es gilt, Vereinbarungen im Kampf gegen FGM zu erneuern, an dem wir unsere Aufmerksamkeit auf das Problem fokussieren und uns selbst an die Konsequenzen erinnern, an dem alle am Kampf Beteiligten ihre Erfolge und Probleme überdenken; ein Tag, an dem neue Schritte geplant werden, an dem wir alle MeinungsbildnerInnen, politisch Verantwortliche und Involvierten daran erinnern, noch mehr dazu beizutragen, dieses grausame Ritual für immer auszulöschen und damit Frauen Freiheit, Selbstbestimmung und Würde zurückzugeben.

Die unterzeichnenden Organisationen, Medien und Personen unternehmen alles in ihrer Macht stehende, um über weibliche Genitalverstümmelung aufzuklären und wo immer möglich konkrete Aktivitäten zu unternehmen oder zu unterstützen, die dazu beitragen dieses Ritual zu stoppen. Die Unterzeichnenden versuchen gemeinsam, den 6. Februar als den internationalen Gedenktag für „Keine Toleranz gegenüber FGM“ in ihrem Umfeld bekannt zu machen und so die Bewusstseinsbildung bei direkt Betroffenen und bei allen anderen Menschen, die für das Recht der Menschenwürde von Frauen durch Auslöschung von FGM eintreten wollen, zu schärfen.

Gründungsmitglieder

petrabayrButton_234x60_A NAbg. Petra BAYR
logo Care CARE
logo EGA EGA – Frauen im Zentrum
logo Kinderfreunde KINDERFREUNDE
logo Rennerinstitut RENNER-INSTITUT
logo Rote Falken ROTE FALKEN
logo SPÖ Frauen SPÖ-BUNDESFRAUENORGANISATION
logo SWI SWI – Österreichische Stiftung für Weltbevölkerung und internationale Zusammenarbeit

Unterstützende Institutionen

Die österreichische Plattform gegen weibliche Genitalverstümmelung wurde ein halbes Jahr nach Ausrufung des internationalen Tages gegen FGM (female genital mutilation) im Herbst 2003 gegründet. Seither wurde die Plattform von vielen Einzelpersonen und Organisationen unterstützt – siehe „UnterstützerInnen“.

 

Folgende Organisationen schlossen sich bisher an:

Arbeitersamariterbund (ASBÖ)
Die Grünen – Güne Alternative Wien
Ekando Kumer (heißt: Hoffnung auf eine bessere Zukunft)
FGM-Hilfe – Der Verein zur Bekämpfung weiblicher Genitalverstümmelung
Frauen ohne Grenzen
Frauensolidarität
Gesellschaft für bedrohte Völker Österreich
Grüne Frauen Wien
Grüner Klub im Rathaus Wien
Junge Generation in der SPÖ
Katholische Männerbewegung Österreich – Sei so frei
Kinderfreunde Ortsgruppe Wörgl
LEEZA (vormals WADI Österreich) – Liga für emanzipatorische Entwicklungszusammenarbeit
Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe
ÖAAB Frauen Bundesorganisation
ÖAAB Frauen Wien
ÖGF – Österreichische Gesellschaft für Familienplanung
ÖGJ Jugendzentrum Enns
Orient Express – Beratungs-, Bildungs- und Kulturinitiative für Frauen
Österreichisches Nationalkommitee für UNIFEM
proFRAU
Selbstbewusst – Verein für Sexualpädagogik und Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch
Sonne International
Sozialistische Jugend Linz-Süd
Sozialistische Jugend Österreich
UNICEF Österreich