Grundlagen, Texte & Studien

22. Oktober 2013

Neue Daten von UNICEF – 200 Millionen Betroffene weltweit

5. Februar 2016

UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, veröffentlichte heute einen Bericht, der von 200 Millionen betroffen Frauen und Mädchen ausgeht. Die letzten Schätzungen von UNICEF aus dem Jahr 2014 lagen bei 125 Millionen. Neu an diesen Zahlen ist nicht nur, dass die Prognosen von einem weiteren Anstieg ausgehen, der auf das Bevölkerungswachstum in den betroffenen Ländern zurückzuführen ist. Neu ist auch, dass ein asiatisches Land unter den traurigen Top Drei ist…

Link zum Infoblatt von UNICEF

Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat/Abschaffung der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM)

27. November 2013

UNICEF zufolge leben derzeit mehr als 125 Millionen Frauen weltweit mit den Folgen der Genitalverstümmelung, die in den westlichen, östlichen und nordöstlichen Regionen Afrikas,  einigen Ländern in Asien und im Nahen Osten und weltweit unter den Migrantinnen aus diesen Gebieten am stärksten verbreitet ist. In der EU spricht man in der Regel von 500 000 Opfern.

MEHR…

Female Genital Mutilation/Cutting: A statistical overview and exploration of the dynamics of change (UNICEF)

24. Juli 2013

According to a recent UNICEF publication at least 125 million girls and women have experienced FGM/C in 29 countries in Africa and the Middle East where the practice is concentrated. Given present trends, as many as 30 million girls under the age of 15 may still be at risk. However, the data shows that FGM/C is becoming less prevalent overall and the younger generation is less vulnerable to the practice. According to UNICEF estimates, on average, 36 per cent of girls aged 15-19 have been cut compared to an estimated 53 per cent of women aged 45-49.

Report

 

Report Female Genital Mutilation in the European Union and Croatia – EIGE (European Institute for Gender Equality)

7. März 2013

This report aims to support policy makers and all relevant institutions by providing them with reliable and comparable data for evidence-based actions and policy improvement in the area of FGM. It also provides recommendations on how to protect girls, women and the European society from this destructive and devastating expression of power, and on how to give sufficient support to the girls and women who have fallen victim to this crime.

Full Report

März 2010, Ending female genital mutilation, Resolution der Commission on the Status of Women, 54. Konferenz in New York

12. März 2010

Follow-up to the Fourth World Conference on Women and to the twenty-third special session of the General Assembly, entitled “Women 2000: gender equality, development and peace for the twenty-first century”

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15.1.10, Beantwortung Parlamentarische Anfrage zur Einsetzung eines Internationalen Gedenktages gegen weibliche Geninatlverstümmelung – durch BM Spindelegger

15. Januar 2010

Entsprechend der Zielsetzung des 4-Parteien-Antrags im österreichischen Parlament drängen wir auf bilateraler und miltilateraler Ebene auf eine Verankerung des 6. Februar als internationalen Gedenktag gegen weibliche Genitalverstümmelung.

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17.11.09, Parlamentarische Anfrage zur Einsetzung eines Internationalen Gedenktages gegen weibliche Geninatlverstümmelung – an BM Spindelegger

17. November 2009

Im März 2005 wurde ein 4-Parteien-Antrag im Perlament eingebracht, dem zufolge die damalige Außenministerin ersucht wurde, im Rahmen der Europäischen Union und der Vereinten Nationen sowie in Zusammenarbeit mit den in erster Linie betroffenen Ländern und den bereits befassten internationalen Organisationen bzw. NRO Initiativen für die Verankerung eines „International Day of Zero Tolerance to FGM“, beispielsweise 6. Februar, aktiv zu unterstützen.

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Iris Gugenberger, Diplomarbeit (Politikwissenschaft): „Weibliche Genitalverstümmelung – Problemlösungsansätze und ihre Realisierung in Österreich“ (2009)

6. Februar 2009

Untersuchungsgegenstand ist die Arbeit gegen weibliche Genitalverstümmelung (oder Female Genital Mutilation (FGM)) in Österreich. Bei dieser handelt es sich nicht um ein Problem, das man auf ferne Gesellschaften ab wälzen kann, denn auch in Österreich sind Fälle von weiblicher Genitalverstümmelung bekannt. Es betrifft (vor allem) Frauen und Mädchen aus Migrant/innen-Gruppen, die aus afrikanischen bzw. asiatischen Ländern stammen, wo diese Praxis in das kulturelle Geschehen traditionell eingebettet ist.

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Eliminating Female genital mutilation – An interagency statement 2008 (OHCHR, UNAIDS, UNDP, UNECA, UNESCO, UNFPA, UNHCR, UNICEF, UNIFEM, WHO)

14. November 2008

Despite some successes the overall rate of decline in the prevalence of female genital mutilation has been slow. It is therefore a global imperative to strengthen work for the elimination of this practice, which is essential for the achievement of many of the Millennium Development Goals.

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Presseunterlage zur Pressekonferenz der Plattform stopFGM am 5. Februar 2007

7. Februar 2007

Pressekonferenz: Erfolge im Kampf gegen Weibliche Genitalverstümmelung

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Sophie Poldermans, Master of Law: „Combating Female Genital Mutilation in Europe“ (2006)

25. August 2006

A Comparative Analysis of Legislative and Preventative Tools in the Netherlands, France, the United Kingdom, and Austria

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FGM in der Ausbildung von ÄrztInnen – von Dr. Christine Binder-Fritz

14. Juli 2006

Wie wird FGM in der Ausbildung von ÄrztInnen berücksichtigt?

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Informationsblatt zur rechtlichen Situation in Österreich zu FGM (2006)

26. Juni 2006

Rechtsinformationsblatt zum Informationsabend über FGM für ÄrztInnen und Hebammen, Österreichische Plattform gegen weibliche Genitalverstümmelung

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Studie zu FGM unter Wr. GynäkologInnen, KinderärztInnen und Hebammen (2006) Zusammenfassung der Ergebnisse (Presseunterlage), Plattform stopFGM und Wiener Programm für Frauengesundheit

3. Februar 2006

Weibliche Genitalverstümmelung: Was weiß die Medizin?

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Auswertung Fragebogen 2: Studie zu FGM unter Wr. GynäkologInnen, KinderärztInnen und Hebammen (2006), Plattform stopFGM und Wiener Programm für Frauengesundheit

2. Februar 2006

Weibliche Genitalverstümmelung in Österreich, Befragung in Wien – Fragen zu Patientinnen mit FGM

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Auswertung Fragebogen 1: Studie zu FGM unter Wr. GynäkologInnen, KinderärztInnen und Hebammen (2006), Plattform stopFGM und Wiener Programm für Frauengesundheit

1. Februar 2006

Weibliche Genitalverstümmelung in Österreich, Befragung in Wien – Die Stichprobe

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Fragebögen: Studie zu FGM unter Wr. GynäkologInnen, KinderärztInnen und Hebammen (2006), Plattform stopFGM und Wiener Programm für Frauengesundheit

4. Januar 2006

Fragebogen für GynäkologInnen, GeburtshelferInnen, KinderärztInnen zum Thema Weibliche Genitalverstümmelung in Österreich

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Wadi, 4 Interviews im Irak zu FGM (2005)

6. November 2005

WADI-Mitarbeiterin Sandra Strobel führte im Irak vier Interviews über Weibliche Genitalverstümmelung (FGM)

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Tarafa Baghajati: „MuslimInnen aktiv gegen FGM“ (2005)

24. Oktober 2005

Der Hörsaal im Alten AKH war mit mehr als 450 Menschen gefüllt, als das Forum Muslimische Frauen Österreich mit der Schuramoschee und der Initiative Muslimischer ÖsterreicherInnen am 24. Juni zu einer Veranstaltung zum Thema „FGM – weibliche Genitalbeschneidung“ einlud.

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Wadi, „FGM im Irak“ (2005)

1. September 2005

Obwohl die irakische Gesellschaft gemeinhin nicht für die Verbreitung weiblicher Genitalverstümmelung bekannt ist, machte eine neue Studie von Wadi deutlich, dass diese Praxis zumindest regional in einigen Teilen Irakisch-Kurdistans weit verbreitet ist.

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Sandra Strobel, Suleymania : „Kontrolle und Tabu“ zu FGM im kurdischen Nordirak (2005)

31. August 2005

Im kurdischen Nordirak ist die Genitalverstümmelung von Frauen weit verbreitet. Frauenorganisationen haben eine Kampagne gegen die Praxis begonnen.

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Marie José Simonet, Publizistin, Medizinstudentin (Referat): „FGM – Sunna oder Verbrechen aus Tradition“ (2005)

24. Juni 2005

Jeder hat schon einmal davon gehört, doch was hat es genau mit der Frauenbeschneidung auf sich? Welche Qualen müssen junge Mädchen und Frauen in Afrika aber auch in anderen Ländern wirklich erleiden? Welche Gründe werden dafür angegeben und wer vollzieht diese grausame Menschenrechtsverletzung?

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Angelika Hlavac, Studentin der Politikwissenschaften: Seminararbeit: „Die Weibliche Genitalverstümmelung: Grausamkeit an Frauen als erwünschtes Ritual?“ (2004)

29. Juni 2004

Weibliche Genitalverstümmelung kann mit Recht als eine der weitestverbreiteten und systematischsten Verletzungen der Menschenrechte von Frauen und Mädchen angeführt werden. Mehr als 130 Millionen Frauen sind betroffen und jedes Jahr werden es zwei Millionen mehr.
(Amnesty International)

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Iris Simsa, Studentin der Politikwissenschaften: Essay zum Thema „Genitale Verstümmelung an Frauen“ (2004)

1. April 2004

Im Laufe meiner Recherchen hab ich mir sehr viele Fragen gestellt. Zum Besipiel: Ist es überhaupt möglich FGM abzuschaffen?

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Renner-Instiut: „Weibliche Genitalverstümmelung – Geschichte, Ausmaß, Formen und Folgen“ (2004)

30. März 2004

Das Fehlen ausreichender Daten, die Aussagen über die körperlichen Schäden und seelischen Belastungen der Opfer untermauern, macht eine Überzeugung der Menschen betreffend der Schädlichkeit von FGM sehr schwierig. Die Sammlung der Daten wird auf der anderen Seite wieder dadurch erschwert, dass gerade Sexualität und der Genitalbereich in diesen traditionellen Gesellschaften ein grosses Tabu-Thema sind. Aufklärungsversuche durch Personen oder Organisationen der industrialisierten Welt werden oft auch, wegen der früheren kolonialen Praxis ihrer Herrschaftsländer, abgelehnt.

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SWI (Stiftung für Weltbevölkerung und internationale Zusammenarbeit): „Soziale und demographische Daten jener 28 Länder, in denen FGM praktiziert wird“

5. Februar 2004

Tabelle jener Daten der 28 Länder, in denen FGM praktiziert wird

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SWI (Stiftung für Weltbevölkerung und internationale Zusammenarbeit): „Schnitte in die Seele. Schnitte in die Gesellschaften. Gesellschaftspolitische Konsequenzen von FGM.“

4. Februar 2004

155 Mio. Frauen weltweit sind an ihren Genitalien verstümmelt. Jedes Jahr werden 2 Mio. weitere Mädchen und junge Frauen dieser grausamen Prozedur unterzogen. „Und das, obwohl bereits vor 10 Jahren 174 teilnehmende Staaten das Cairoer Abkommen unterzeichneten, welches das Recht auf reproduktive Gesundheit inkludiert!“ zieht die Österreichische Stiftung für Weltbevölkerung und Internationale Zusammenar beit (SWI) anlässlich des Internationalen Tages „Zero Tolerance to FGM“ am 6. Februar Bilanz.
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Worku Zerai/Eritrea „A Study On Female Genital Mutilation In Eritrea“ (2003)

13. April 2003

Though efforts continue to be made by the Government of the State of Eritrea and other interested groups and organizations to alter the gender imbalances that prevail at all levels of the society, Eritrean women are found at the lowest level of the social, economic and political structures.

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Afrikanische Frauenorganisation: „Die Anwendung der Female Genital Mutilation (FGM) bei Migrantinnen in Österreich“ (2000)

11. Oktober 2000

Studie zur weiblichen Genitalverstümmelung in Österreich

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