Presseunterlagen

13. November 2018

Pressekonferenz – FGM: globales Problem – Maßnahmen in Österreich

1. Februar 2018

FGM ist eine Menschenrechtsverletzung, von der Mädchen und Frauen weltweit betroffen sind. Mindestens 200 Millionen Mädchen und Frauen in 30 Ländern wurden dieser Praxis unterzogen. Mehr als die Hälfte von ihnen leben in nur drei Ländern: Indonesien, Ägypten und Äthiopien.  44 Millionen der Betroffenen sind Mädchen unter 15 Jahren.

Der erste GREVIO Bericht, der das Einhalten der Istanbul Konvention überprüft, fordert die österreichische Regierung auf, alle Formen der Gewalt gegen Frauen und Mädchen bestmöglich zu vermeiden. Unter anderem enthält der GREVIO Bericht zahlreiche Empfehlungen zu FGM: So soll es mehr Mittel für spezialisierte Einrichtungen geben, Gesundheitspersonal und Exekutivbeamte sollen gezielte Weiterbildung erhalten, Daten über die Prävalenz von FGM in Österreich sollen erhoben werden und Opfer sollen im gesamten Bundesgebiet spezialisierte Unterstützung erhalten, nicht nur in Wien, wie es aktuell der Fall ist.

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Pressekonferenz „Österreichische Aktivitäten gegen FGM“

2. Februar 2017

Anlässlich des internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM) am 6. Februar verlieh Petra Bayr, SPÖ-Sprecherin für globale Entwicklung, dem Wunsch nach verstärktem Engagement von Seiten Österreichs gegen diese Praxis Ausdruck. „In zwei von vier afrikanischen Schwerpunktländern der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, konkret in Äthiopien und Burkina Faso, wird Genitalverstümmelung massiv praktiziert. Österreich darf nicht zusehen, sondern muss aktiv Energie und Gelder aufwenden, um seinen Anteil im Kampf gegen diese Praxis zu leisten“, erklärt Bayr und appelliert an die Austrian Development Agency (ADA), in dieser Frage stärker aktiv zu werden.

Hilde Wolf vom FEM Süd gab einen Überblick über die Arbeit der Frauengesundheitsorganisation zur Prävention und Behandlung von FGM.

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