Weibliche Genitalverstümmelung und ihre Gegner und Gegnerinnen – Bachelorarbeit von Ines Müller – 2020

Diese Arbeit setzt sich mit dem Thema der weiblichen Genitalbeschneidung und ihren Gegnern und Gegnerinnen auseinander. In Österreich gibt es verschiedene Organisationen, Initiativen oder Personen, die sich gegen diese Praktik einsetzen, sowohl im Inland, als auch im Ausland. Durch Interviews mit den jeweiligen Organisationen und Personen geht diese Arbeit der Frage nach, welche Motivationen und […]

A visual Reference and Learning Tool for Health Care Professionals

Die Arizona State University hat ein Learing Tool für Gesundheitspersonal heraus gegeben. Die Broschüre soll bei der Klassifizierung der unterschiedlichen FGM Typen helfen. Hier geht es zum Learning Tool und hier zum Poster. Empfehlungen an die Politik der USA zur besseren Vermeidung von FGM/C sind hier zu finden.

UNICEF-UNFPA Joint Programme on Female Genital Mutilation

Die Begleitbroschüre zu „How to Transform a Social Norm“ beschreibt die wichtigsten Ergebnisse der Phase II des Programms von UNICEF und UNFPA (2014-2017). Die Broschüre „Performance Analysis for Phase II“ analysiert die quantitativen Fortschritte und verweist auf die positiven Ergebnisse, die das Programm bei der Mobilisierung der Unterstützung für die Beseitigung von Genitalverstümmelung erzielt hat: […]

How to Transform a Social Norm UNICEF-UNFPA Joint Programme on Female Genital Mutilation

Das gemeinsame Programm von UNICEF und UNFPA ist das größte globale Programm zur Bekämpfung von weiblicher Genitalverstümmelung: Die Bekämpfung von FGM spielt eine entscheidende Rolle bei der Erreichung des Ziels der nachhaltigen Entwicklung 5.3, das die Beseitigung aller schädlichen Praktiken gegen Frauen und Mädchen bis 2030 fordert. Der Bericht „How to Transform a Social Norm“ […]

Vorwissenschaftliche Arbeit zu FGM

Die Schülerin Bianca Rauch hat sich in ihrer Vorwissenschaftlichen Arbeit dem Thema „Menschenrechtsverletzungen in Somalia mit besonderer Berücksichtigung der weiblichen Beschneidung“ beschäftigt. Die Arbeit war auf der Shorlist für den C3 Award 2018. Die Arbeit setzt sich im Kontext der vor 70 Jahren verabschiedeten, universellen Erklärung der Menschenrechte auseinander und skizziert deren historische Entwicklung und […]

Neue Daten von UNICEF – 200 Millionen Betroffene weltweit

UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, veröffentlichte heute einen Bericht, der von 200 Millionen betroffen Frauen und Mädchen ausgeht. Die letzten Schätzungen von UNICEF aus dem Jahr 2014 lagen bei 125 Millionen. Neu an diesen Zahlen ist nicht nur, dass die Prognosen von einem weiteren Anstieg ausgehen, der auf das Bevölkerungswachstum in den betroffenen Ländern […]

Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat/Abschaffung der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM)

UNICEF zufolge leben derzeit mehr als 125 Millionen Frauen weltweit mit den Folgen der Genitalverstümmelung, die in den westlichen, östlichen und nordöstlichen Regionen Afrikas,  einigen Ländern in Asien und im Nahen Osten und weltweit unter den Migrantinnen aus diesen Gebieten am stärksten verbreitet ist. In der EU spricht man in der Regel von 500 000 Opfern. MEHR…

17.11.09, Parlamentarische Anfrage zur Einsetzung eines Internationalen Gedenktages gegen weibliche Geninatlverstümmelung – an BM Spindelegger

Im März 2005 wurde ein 4-Parteien-Antrag im Perlament eingebracht, dem zufolge die damalige Außenministerin ersucht wurde, im Rahmen der Europäischen Union und der Vereinten Nationen sowie in Zusammenarbeit mit den in erster Linie betroffenen Ländern und den bereits befassten internationalen Organisationen bzw. NRO Initiativen für die Verankerung eines „International Day of Zero Tolerance to FGM“, […]

Iris Gugenberger, Diplomarbeit (Politikwissenschaft): „Weibliche Genitalverstümmelung – Problemlösungsansätze und ihre Realisierung in Österreich“ (2009)

Untersuchungsgegenstand ist die Arbeit gegen weibliche Genitalverstümmelung (oder Female Genital Mutilation (FGM)) in Österreich. Bei dieser handelt es sich nicht um ein Problem, das man auf ferne Gesellschaften ab wälzen kann, denn auch in Österreich sind Fälle von weiblicher Genitalverstümmelung bekannt. Es betrifft (vor allem) Frauen und Mädchen aus Migrant/innen-Gruppen, die aus afrikanischen bzw. asiatischen […]

Tarafa Baghajati: „MuslimInnen aktiv gegen FGM“ (2005)

Der Hörsaal im Alten AKH war mit mehr als 450 Menschen gefüllt, als das Forum Muslimische Frauen Österreich mit der Schuramoschee und der Initiative Muslimischer ÖsterreicherInnen am 24. Juni zu einer Veranstaltung zum Thema „FGM – weibliche Genitalbeschneidung“ einlud. PDF

Wadi, „FGM im Irak“ (2005)

Obwohl die irakische Gesellschaft gemeinhin nicht für die Verbreitung weiblicher Genitalverstümmelung bekannt ist, machte eine neue Studie von Wadi deutlich, dass diese Praxis zumindest regional in einigen Teilen Irakisch-Kurdistans weit verbreitet ist. PDF

Renner-Instiut: „Weibliche Genitalverstümmelung – Geschichte, Ausmaß, Formen und Folgen“ (2004)

Das Fehlen ausreichender Daten, die Aussagen über die körperlichen Schäden und seelischen Belastungen der Opfer untermauern, macht eine Überzeugung der Menschen betreffend der Schädlichkeit von FGM sehr schwierig. Die Sammlung der Daten wird auf der anderen Seite wieder dadurch erschwert, dass gerade Sexualität und der Genitalbereich in diesen traditionellen Gesellschaften ein grosses Tabu-Thema sind. Aufklärungsversuche […]

SWI (Stiftung für Weltbevölkerung und internationale Zusammenarbeit): „Schnitte in die Seele. Schnitte in die Gesellschaften. Gesellschaftspolitische Konsequenzen von FGM.“

155 Mio. Frauen weltweit sind an ihren Genitalien verstümmelt. Jedes Jahr werden 2 Mio. weitere Mädchen und junge Frauen dieser grausamen Prozedur unterzogen. „Und das, obwohl bereits vor 10 Jahren 174 teilnehmende Staaten das Cairoer Abkommen unterzeichneten, welches das Recht auf reproduktive Gesundheit inkludiert!“ zieht die Österreichische Stiftung für Weltbevölkerung und Internationale Zusammenar beit (SWI) […]