Archiv der Kategorie: Allgemein

Pressekonferenz: FGM unter medizinischer Aufsicht. Maßnahmen gegen FGM in Äthiopien.

4. Februar 2019

Um gesundheitliches Risiko zu minimieren, wird FGM vor allem in Ägypten, Nigeria und dem Sudan vermehrt unter medizinischer Aufsicht durchgeführt. FGM darf aber gar nicht praktiziert und muss als grobe Menschenrechtsverletzung verhindert und rechtlich verfolgt werden.

FGM unter medizinischer Aufsicht: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert „medicalization“ von FGM als „jeden Umstand, in dem FGM von einer Person aus dem Gesundheitsbereich durchgeführt wird, sei es in einer öffentlichen oder privaten Klinik, zu Hause oder sonst wo“. Die WHO versteht unter medicalization also das Durchführen von FGM unter medizinischer Aufsicht, sprich von ÄrztInnen, KrankenpflegerInnen oder GeburtshelferInnen.

Presseunterlage 1902 stopFGM


Plattformsprecherin Petra Bayr in der Women on Air Radiodiskussion zu geschlechtsspezifischen Fluchtgründen im österreichischen Asylsystem

23. Juli 2015

Die Anerkennung sexualisierter Gewalt als Asylgrund war eine zentrale Forderung der UN-Weltfrauenkonferenz in Peking 1995, die bis jetzt aber von wenigen Staaten umgesetzt wurde. Geschlechtsspezifische Fluchtgründe umfassen aber mehr als sexualisierte Gewalt: Häusliche Gewalt, FGM und Gewalt bzw. Verfolgung aufgrund von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität. In der Diskussionsrunde soll es um die Vielfältigkeit geschlechtsspezifischer Fluchtgründe gehen und um ihre Anerkennung im österreichischen Asylsystem.

Mit Katharina Gruber diskutieren Petra Bayr von StopFGM, Judith Ruderstaller von Helping Hands und Noemi und Rosi von der Gruppe Frauenspezifische Fluchtgründe.

Der Beitrag kann auf der Seite von Women on Air nachgehört werden.

Bayr zum internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung: FGM ist eine Menschenrechtsverletzung!

6. Februar 2015

Anlässlich des „International Day of Zero Tolerance to FGM“ am 6. Februar lud SPÖ-Abgeordnete Petra Bayr, Gründerin der Plattform stopFGM.net, mit Angelika Meir, Projektleiterin des Samariterbundes, und Stefan Bartusch, Äthiopienreferent der Hilfsorganisation SONNE-International, heute, Mittwoch, zur Pressekonferenz ein. Laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation sind weltweit etwa 140 Millionen Frauen von weiblicher Genitalverstümmelung (female genital mutilation, FGM) betroffen. „FGM ist eine Menschenrechtsverletzung, die nicht religiös begründet ist“, betonte Bayr. FGM passiert auch in Europa – auch in Österreich.

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